Am 26. Oktober feierte der „Kinopreis des Kinematheksverbunds“ im Filmhaus am Potsdamer Platz in Berlin sein 25-jähriges Jubiläum. Der Preis würdigt Kinos und filmkulturelle Initiativen in Deutschland für ihr kreatives Programm und ihre Leidenschaft für die Filmkunst. Insgesamt wurden Kinos in vier Kategorien prämiert, die auf unterschiedliche Weise die Filmkultur bereichern. Dabei steht nicht nur die Präsentation von Filmen im Vordergrund, sondern auch das Engagement für Bildung, Vernetzung und gesellschaftlichen Dialog.
Das Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum wurde in der Kategorie „Kino, das zurückblickt“ mit dem Kinopreis für sein engagiertes Programm ausgezeichnet. Von der Jury besonders gewürdigt wurde das vielfältige und sorgfältig recherchierte Filmprogramm, das in Originalfassungen angeboten wird: „Ein konstant gutes Programm, vollständige Retrospektiven, gute Programmhefte – was will man mehr.“
Der Kinopreis ist eine Veranstaltung der Deutschen Kinemathek für den Kinematheksverbund und wird mit Sondermitteln von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützt. Den Ehrenpreis des Kinematheksverbundes für besondere Verdienste um die Filmkultur und das Filmerbe erhielt die Regisseurin und Autorin Helke Sander.