Am 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen, ein jährlicher Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen. Anlässlich dieses Tags zeigt das Filmmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, am Donnerstag, 21. November, 19 Uhr, das Drama „Morgen ist auch noch ein Tag“ („C’è ancora domani“) von Paola Cortellesi in italienischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Rom 1946: Delia, Mutter von drei Kindern und Ehefrau von Ivano, der wie fast alle Männer ein patriarchiales Rollenbild hat und seiner Frau regelmä-ßig Gewalt antut, lebt in sehr einfachen Verhältnissen und versucht, so gut wie möglich über die Runden zu kommen. Ein Ausweg aus ihrer Situation scheint ihr unmöglich, auch weil sie ihre Kinder nicht verlassen mag. Der Zusammenhalt der Frauen, eine alte Liebe, ein neues politisches Bewusstsein und schließlich auch lange nicht eingestandene Rachegelüste geben ihr jedoch den Mut, nach einem besseren Leben zu verlangen. Regisseurin und Hauptdarstellerin Paola Cortellesi inszeniert dieses ernste Thema in einer gelungenen Mischung aus neorealistischem Drama, Musical, Krimi-Elementen und Commedia all’italiana. In Italien war „C‘è ancora domani“ der meistgesehene Kinofilm des Jahres 2023. Der Trailer ist unter https://youtu.be/NSqQbACKFdo zu sehen.
Der Eintritt kostet 4 Euro beziehungsweise 3 Euro bei Mitgliedschaft im Förderverein MFZ. Der Kartenvorverkauf ist online oder an der Abendkasse möglich, die 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn öffnet. Es gibt keine Reservierungen. Das Kino des Filmmuseums ist rollstuhlgerecht zugänglich und mit einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte ausgestattet.