„Der Zauberberg“, der große Roman von Thomas Mann, wird im November 100 Jahre alt. Das Filmmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, zeigt am Donnerstag, 28. November, 19 Uhr, eine filmische Adaption – die deutsch-französisch-italienische Koproduktion „Der Zauberberg“ des Münchner Filmproduzenten Franz Seitz aus dem Jahr 1982 mit internationaler Besetzung. Hauptschauplatz ist ein 1882 erbautes Hotel in der Schweiz oberhalb des Genfersees.
Im Jahr 1907 besucht der Hamburger Großbürgerssohn Hans Castorp seinen lungenkranken Cousin in einem vornehmen Sanatorium im schweizerischen Davos. Die morbide Atmosphäre der Klinik mit all ihren schwerkranken Patienten fasziniert ihn so sehr, dass er sich ebenfalls dort einweisen lässt. Er verliebt sich in die aufreizend schöne Russin Clawdia Chauchat und genießt das süße, leicht dekadente Krankenleben in der Isolation von den dramatischen Veränderungen in der Welt. Sieben Jahre lang, bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs, bleibt Castorp im Sanatorium Berghof – wobei während der gesamten Zeit nie wirklich klar ist, ob er überhaupt an einer Lungenkrankheit leidet.
Der Eintritt kostet 5 Euro beziehungsweise 4 Euro bei Mitgliedschaft im Förderverein MFZ. Der Kartenvorverkauf ist online oder an der Abendkasse möglich, die 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn öffnet. Es gibt keine Reservierungen. Das Kino des Filmmuseums ist rollstuhlgerecht zugänglich und mit einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte ausgestattet.