Silber für die Stadt München: Bei den DIGITAL Awards hat der Digitale Zwilling München Platz 2 belegt. Im Rahmen der KommDIGITALE in Bielefeld wurden herausragende Projekte ausgezeichnet, die sich besonders für die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung engagieren. Eine Fachjury wählte die besten drei Projekte unter den über 30 Bewerberstädten mit mehr als 100.000 Einwohner*innen aus. In einem öffentlichen Online-Voting wurde über die endgültige Platzierung der Finalisten entschieden. Platz 1 belegte Krefeld mit der digitalen Stadtverwaltung, Dritter wurde die Stadt Leipzig mit ihrem Wohngeld-Bot. Die Auszeichnung für München nahmen Markus Mohl vom GeodatenService im Kommunalreferat und Wolfgang Glock aus dem IT-Referat entgegen.
Die Jury würdigte bei ihrer Entscheidung die neuen Wege in der Stadtentwicklung und Öffentlichkeitsbeteiligung, die München mit dem Projekt Digitaler Zwilling geht. Entscheidungen könnten dadurch noch fundierter getroffen und die Planung nachhaltiger gestaltet werden. Der Digitale Zwilling unterstützt die Stadtverwaltung auf innovative Weise und trägt dazu bei, München bis 2035 klimaneutral zu gestalten.
Das Projekt nutzt städtische Geodaten, Fachdaten und aktuelle Sensordaten. Anhand dieser umfassenden Grundlage gelingt es mit dem Digitalen Zwilling, realitätsnahe Simulationen und „Was-wäre-wenn“-Analysen durchzuführen. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Beispiele sind die Identifizierung von Hitzeinseln, die Planung neuer Radwege oder die Unterstützung der Feuerwehr bei Großveranstaltungen wie dem Oktoberfest.