Noch bis zum 9. Februar 2025 präsentiert das Filmmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, in der Reihe „Kino-Lektionen“ sehr unterschiedliche Themen, die das Wesen des Kinos durchleuchten. Am Sonntag, 1. Dezember, um 18 Uhr ist der Filmemacher Romuald Karmakar zu Gast, der seinen Dokumentarfilm „Der unsichtbare Zoo“ vorstellt, eine Reflexion über das Verhältnis von Mensch und Tier und das gegenseitige Betrachten. Auf dem Gelände des Zoos Zürich verwandeln Arbeiter den braunen Boden in eine Savannenlandschaft mit Baobabs aus Beton als Futteranlage und Lagerraum. Eine „Szenografie der Wildnis“ entsteht hier, wie Kunsthistorikerin Christina Katharina May diese mit Sinn fürs Detail gestaltete Tieranlage nennt, eine Kombination aus reduzierter Architektur und naturnahem Erscheinungsbild – zentraler Baustein im Bemühen des Zoos, sich unsichtbar zu machen. Über die Jahreszeiten hinweg erzählt Romuald Karmakars Film vom Leben und der Arbeit in einem der führenden zoologischen Gärten Europas.
Alle Titel und Termine der Reihe finden sich unter www.muenchner-stadtmuseum.de/film.
Der Eintritt kostet 5 Euro beziehungsweise 4 Euro bei Mitgliedschaft im Förderverein MFZ. Der Kartenvorverkauf ist sieben Tage im Voraus online oder an der Abendkasse möglich, die 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn öffnet. Es gibt keine Reservierungen. Das Kino des Filmmuseums ist rollstuhlgerecht zugänglich und mit einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte ausgestattet.