Schließung des „Stäbli“- Bads I – Werden alternative Nutzungen als ein neues Schwimmbad am bisherigen Standort „Stäbli“-Bad geprüft?
Bad Forstenrieder Park (Stäblibad) – Was verschweigen die SWM?
Anfragen Stadtrats-Mitglieder Veronika Mirlach und Matthias Stadler (Stadtratsfraktion der CSU mit FREIE WÄHLER) vom 8.4.2025 und 4.6.2025
Antwort Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft:
Im Folgenden beantworten wir zusammenfassend Ihre beiden o.g. StR-Anfragen.
In diesen haben Sie aufgrund der Schließung des Bades Forstenrieder Park („Stäbli“-Bad) um Beantwortung der folgenden Fragen hinsichtlich der anschließenden Nutzung gebeten:
„1.Welche Alternativen werden geprüft? Umfasst die Prüfung nur mögliche Alternativen zu einem Schwimmbadneubau oder werden auch komplett andere Nutzungen für diesen Standort (z.B. Geothermieanlage) geprüft? 2.Was bedeutet ‚derzeit‘ und wie ist die weitere zeitliche Planungs- schiene hinsichtlich der zukünftigen Nutzung?“
Wir haben die Stadtwerke München GmbH hierzu um Stellungnahme gebeten und daraufhin folgende Rückmeldung erhalten:
Frage 1:
Welche Alternativen werden geprüft? Umfasst die Prüfung nur mögliche Alternativen zu einem Schwimmbadneubau oder werden auch komplett andere Nutzungen für diesen Standort (z.B. Geothermieanlage) geprüft?
Antwort:
„Auf dem Gelände des Bads Forstenrieder Park werden die SWM auch in Zukunft ein Hallenbad betreiben – moderner und mit mehr Angeboten. Der Aufsichtsrat der SWM hat am 10.7.2025 grünes Licht für die weitere Planung gegeben: Das Bad soll u.a. wieder eine Saunalandschaft und neu ein Außenbecken erhalten.
Die Vorplanungen der SWM zum Neubau des Bades sind abgeschlossen und der Aufsichtsrat hat das Vorhaben als wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge begrüßt. Die vorliegende Planungsvariante sieht auf rund 4.430 Quadratmetern Grundfläche ein Hallenbad mit einem Schwimmerbecken, einem Nichtschwimmer-, zwei Kinderplanschbecken (innen und außen) sowie einem Außenbecken vor. Das Angebot soll um eine Rutsche sowieeine attraktive Saunalandschaft ergänzt werden. Der Abbruch des baufälligen Gebäudes beginnt ab Mitte 2026. Aufgrund des Baujahrs ist mit entsprechenden Lasten und Schadstoffen zu rechnen. Davor muss das Gelände auch noch auf Munitionsreste untersucht werden, da sich hier während des Zweiten Weltkriegs eine Flugabwehrstellung befand. Die Rückbauarbeiten werden mit möglichst geringen Auswirkungen auf Umwelt und Anlieger*innen durchgeführt und laufen voraussichtlich bis zum Sommer 2027. Die Neubauplanungen werden parallel zum Rückbau durchgeführt. Die SWM gehen von einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag für den Badneubau aus.“
Frage 2:
Was bedeutet „derzeit“ und wie ist die weitere zeitliche Planungsschiene hinsichtlich der zukünftigen Nutzung?
Antwort:
S. Antwort zu Frage 1.
Ich hoffe, dass ich Ihre Fragen hiermit zufriedenstellend beantworten konnte.