Die Münchner Pflegekonferenz setzt sich bereits seit 1995 für die Verbesserung der Situation der auf Pflege angewiesenen Menschen und deren zeitgemäße Versorgung ein. Unter der Leitung des Sozialreferats hat sich der Kreis der Teilnehmenden sukzessive auf mittlerweile 34 erweitert. Diese Woche tagte das Gremium bereits zum 90. Mal. Bei der Jubliäumssitzung würdigte Bürgermeisterin Verena Dietl die Arbeit und Erfolge der Pflegekonferenz und stand für einen offenen Themenaustausch mit den Anwesenden zur Verfügung.
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Stefan Eckhardt, Stadtdirektor des Sozialreferats, Bürgermeisterin Verena Dietl und Helma Kriegisch (Leiterin Strukturelle Hilfen bei Pflegebedürftigkeit) (Foto: Sozialreferat)
Bürgermeisterin Verena Dietl: „Die Arbeit der Pflegekonferenz zeigt, dass die Herausforderungen in der Pflege in München frühzeitig erkannt wurden und darauf reagiert wurde. Es ist vorbildhaft, wie die verschiedenen Akteur*innen hier in kollegialer und konstruktiver Weise zusammenarbeiten – kommunale und private Träger, Kostenträger und verschiedene Interessensvertretungen. Für dieses Engagement und die Einladung möchte ich mich ganz herzlich bei allen Beteiligten bedanken. Ich bin mir sicher, dass unsere Stadt mit der Pflegekonferenz und dem von mir geleiteten Lenkungskreis Pflege auf dem richtigen Weg ist, um Pflege für Betroffene und Verantwortliche bestmöglich aufzustellen.“
Sozialreferentin Dorothee Schiwy: „Die Münchner Pflegekonferenz reagiert mit den gemeinsam beschlossenen Empfehlungen nicht nur auf aktuelle Probleme, wie den Energiekosten bei Eintritt des Angriffskriegs auf die Ukraine. Das Thema Gewaltprävention in der Langzeitpflege oder die Befassung mit Anforderungen an die zukünftige pflegerische Infrastruktur münden ebenso in Empfehlungen, die an das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention weitergeleitet werden.“ Die zahlreichen Empfehlungen der Pflegekonferenz, die auch im Internet unter https://stadt.muenchen.de/infos/pflegekonferenz.html veröffentlicht werden, fanden zum Teil bundesweite Anerkennung.