Zehn Jahre nach dem Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum möchte das Münchner Stadtmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, am Donnerstag, 25. Juni, um 19 Uhr mit der Vorführung von Julian Vogels Dokumentarfilm „Einzeltäter Teil 1: München“ eine sichtbare Auseinandersetzung mit der Erinnerung an die Opfer ermöglichen und im Anschluss an die Filmvorstellung ins Gespräch kommen.
Zu Gast sind die Regisseur Julian Vogel und Marcin Wierzchowski sowie Sibel und Hasan Leyla, die ihren Sohn bei dem Anschlag verloren haben und Teil der Initiative „München OEZ Erinnern“ sind. Simon Goeke, Migrationsforscher im Münchner Stadtmuseum, gibt vor dem Filmprogramm eine Einführung. Weitere Infos unter www.muenchner-stadtmuseum.de/sammlungen/filmmuseum/aktueller-spielplan/details/open-scene-46497. Der Eintritt kostet 5 Euro beziehungsweise 3 Euro bei Mitgliedschaft im Förderverein MFZ. Ein Kartenvorverkauf ist im Voraus an der Abendkasse oder online möglich. Die Kasse öffnet 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Es gibt keine Reservierungen. Das Kino ist rollstuhlgerecht zugänglich und mit einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte ausgestattet.