Die Monacensia im Hildebrandhaus lädt am Donnerstag, 23. Juli, 16.30 Uhr, zu einem kostenfreien Stadtspaziergang auf den Spuren jüdischen Lebens im Bogenhausen der Nachkriegszeit mit der Historikerin und Autorin Lilly Maier ein.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich das Gebiet rund um die Möhlstraße zu einem zentralen Ort jüdischen Lebens in München und darüber hinaus. In ehemals beschlagnahmten Villen entstanden Hilfsorganisationen, medizinische Einrichtungen und kulturelle Institutionen für jüdische Holocaust-Überlebende. Eine Synagoge, Schule, Apotheke und ein Krankenhaus prägten bald das Viertel. Berühmt wurde die Möhlstraße zudem durch den jüdischen Markt, der wöchentlich tausende Münchner*innen anzog.
Treffpunkt für den Rundgang ist der Friedensengel. Er dauert etwa eineinhalb Stunden und endet an der Monacensia im Hildebrandhaus. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Dauerausstellung „Maria Theresia 23. Biografie einer Münchner Villa“, die in der Monacensia im Hildebrandhaus zu sehen ist.
Weitere Informationen zur Monacensia unter www.monacensia.org.
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