Kreativ München, die kommunale Fördereinrichtung für die Kultur- und Kreativwirtschaft, setzt auch in diesem Jahr auf innovative Qualifizierungsangebote, die speziell auf Kultur- und Kreativschaffende zugeschnitten sind. Für diesen Zweck werden im Rahmen der bewährten Kooperation mit der RID Stiftung zwei Programme aufgelegt, die die Professionalisierung von Kultur- und Kreativschaffenden sowohl im digitalen als auch im stationären Handel unterstützen.
Das Qualifizierungsangebot für den digitalen Handel legt in 2026 besonderen Wert auf die Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten an Kultur- und Kreativschaffende zur Steigerung der Sichtbarkeit im Netz sowie auf die Professionalisierung und Vermarktung von Online-Shops.
Ergänzend hierzu wird es ein neues Qualifizierungsangebot für die Akteur*innen der Kultur- und Kreativwirtschaft geben, das den stationären Handel mit dem Schwerpunkt auf verkaufsfördernder Ladengestaltung und Kundenansprache vor Ort fokussiert.
Die inhaltliche Umsetzung dieser Programme erfolgt auch in diesem Jahr in enger Zusammenarbeit mit der Günther Rid Stiftung des Bayerischen Einzelhandels. Damit wird die erfolgreiche Kooperation, die seit 2021 besteht, fortgesetzt.
Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft: „Die Verschmelzung von digitalem und stationärem Handel schreitet natürlich auch in der Kultur- und Kreativwirtschaft immer weiter voran. Ich freue mich sehr, dass wir mit der Rid Stiftung für unser Qualifizierungsprogramm speziell für Münchner Kultur- und Kreativschaffende einen Kooperationspartner haben, bei dem das Know-how für erfolgreiche Verkaufsstrategien umfassend gebündelt ist und der alle relevanten Fähigkeiten kompetent vermitteln kann.“ Michaela Pichlbauer, Vorständin der Rid Stiftung, hebt die positiven Synergien in der Zusammenarbeit hervor: „Durch die Kooperation der Rid Stiftung mit Kreativ München möchten wir Kreativschaffenden dabei helfen, Einzelhandelskonzepte weiterzuentwickeln und Vermarktungsfähigkeiten zu professionalisieren. Die Zwischennutzungen und Pop-up-Konzepte von Kreativ München in der Münchner Innenstadt bieten den Kreativen großes Potenzial für das Erproben neuer Geschäftsmodelle. Durch praxisnahe Seminare, Coachings und Workshops unterstützen wir Kreativschaffende dabei, ihre Ideen professionell weiterzuentwickeln, um sich erfolgreich am Markt etablieren zu können.“
Über Kreativ München
Kreativ München – als referatsübergreifend arbeitendes Team, gemeinsam getragen vom Kommunalreferat, Kulturreferat und Referat für Arbeit und Wirtschaft – fördert die Münchner Kultur- und Kreativwirtschaft und ist zentrale Anlaufstelle für alle kultur- und kreativschaffenden Unternehmer*innen und Selbständigen. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für die Branche in allen elf Teilmärkten entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verbessern. Das Team bietet kostenfreie Beratungen bei unternehmerischen Herausforderungen, organisiert Qualifizierungsformate, vernetzt mit anderen Kreativunternehmen und Branchen, verbessert die Sichtbarkeit der Kultur- und Kreativbranche und unterstützt Unternehmer*innen bei der internationalen Markterschließung und der Suche nach leistbaren Räumen. Mehr Infos unter kreativ-muenchen.de.
Über die Rid Stiftung
Die Rid Stiftung fördert seit über 35 Jahren den mittelständischen Handel in Bayern mit kostenfreien Aus- und Weiterbildungsprogrammen sowie mittelständische Unternehmen mit intensiven Coaching-Angeboten. Die Programme sind so vielfältig wie der Handel selbst: praxisnah und gezielt auf die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen des mittelständischen Handels zugeschnitten. Ziel ist es, die Zukunftsfähigkeit des Handels durch Kompetenzaufbau, Austausch und individuelle Unterstützung nachhaltig zu stärken. Gegründet wurde die Rid Stiftung 1988 von Dr. Günther Rid, der nicht nur BETTENRID zu einem bayernweit bekannten Fachgeschäft entwickelte, sondern auch die Vision verfolgte, die Existenz des Mittelstands – und damit die Vielfalt der Stadtkultur – langfristig zu sichern. Die Zukunftsthemen Innovation, Kooperation und Digitalisierung stehen im Fokus der aktuellen Stiftungsarbeit.