Überblick über Briefsendungen der Stadt – Nutzen maximieren, Kosten senken!
Antrag Stadtrats-Mitglieder Nimet Gökmenoğlu, Judith Greif, Ursula Harper, Gunda Krauss, Sofie Langmeier, Clara Nitsche, Sibylle Stöhr, Andreas Voßeler und Sebastian Weisenburger (Fraktion Die Grünen – Rosa Liste – Volt) vom 18.9.2025
Antwort Oberbürgermeister Dieter Reiter:
Vielen Dank für Ihren Antrag vom 18.9.2025.
Sie beantragen, dass die Stadtverwaltung beauftragt wird, eine Übersicht zu erstellen, welche Briefe an die Zielgruppen 65+ von welchen Referaten wann, mit welchen Zielen und welchen Inhalten versandt werden. Weiter soll dargestellt werden, wie diese Briefe zu einem einmaligen und umfassenden Infopaket zusammengefasst und verschickt werden können.
Ihr Einverständnis vorausgesetzt, beantworte ich Ihren Antrag mit diesem Brief.
Nach dem Kenntnisstand des Direktoriums gibt es zwei Referate, die gezielt Informationsmaterial per Briefpost an Münchner Senior*innen senden:
- Das Mobilitätsreferat setzt eine Kampagne „München neu entdecken“ für die Zielgruppe Senior*innen um. Im Zuge dieser Kampagne wurde über die letzten fünf Jahre jährlich die Zielgruppe der Senior*innen nach Jahrgängen gestaffelt schriftlich kontaktiert. Im April 2025 wurde beispielsweise der Jahrgang 1961 angeschrieben.
Für das Jahr 2026 ist die Kampagne vorübergehend ausgesetzt. Hintergrund ist, dass derzeit an der konzeptionellen Weiterentwicklung sowie an einer Optimierung des Angebots gearbeitet wird.
- Über das Sozialreferat wurden in diesem Jahr Briefe an Senior*innen ab 70 Jahren mit Informationen zu Freizeitaktivitäten, Gesundheitsdiensten und sozialen Angeboten, insbesondere der offenen Altenhilfe und einem Hinweis auf die Broschüre „Gut zu wissen im Alter“ versendet. In den kommenden Jahren soll das Schreiben immer an diejenigen Bürger*innen gehen, die im Laufe des Jahres ihren 70. Geburtstag feiern.
Andere Referate senden projekt- oder themenbezogene Informationspost an Münchner Bürger*innen verschiedener Altersgruppen, zum Teil gezieltin einzelnen Stadtbezirken, aber nicht gezielt ausschließlich an die Gruppe der Senior*innen.
Nachdem die Kampagne des MOR für das kommende Jahr ausgesetzt ist und die Zielgruppen der beiden Aktionen nicht deckungsgleich sind, ist eine Zusammenfassung der Postsendungen weder sachgerecht noch zielführend. .
Von den vorstehenden Ausführungen bitte ich Kenntnis zu nehmen und gehe davon aus, dass die Angelegenheit damit abgeschlossen ist.