Bereits zum 13. Mal stellen sich am Donnerstag, 21. Mai, 10 bis 13.30 Uhr, bei der „Infobörse 2026 für Frauen* aus aller Welt“ über 60 Münchner Einrichtungen, Initiativen und Organisationen im Alten Rathaus vor. Sie wird organisiert vom münchner frauenforum, einer Einrichtung des Vereins für Fraueninteressen, in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle für Frauen der Stadt München und dem Migrationsbeirat mit Unterstützung des Sozialreferats. Neu-Münchnerinnen aus aller Welt sind eingeladen, sich über Münchner soziale Einrichtungen, Organisationen und Initiativen zu informieren, Kontakte zu knüpfen und sich zu vernetzen. Der Eintritt ist kostenlos.
Neu zugewanderte Frauen* mit Migrationsgeschichte stehen vor großen Herausforderungen und Hindernissen: Sie möchten beziehungsweise müssen Geld verdienen und wollen Teil der Gesellschaft sein, in der sie leben. Außerdem tragen sie in vielen Fällen die Hauptlast der Sorgearbeit in der Familie. Oft aber wird die gesellschaftliche Teilhabe der Frauen durch Sprachprobleme, einen unsicheren Aufenthaltsstatus, Hürden bei der Anerkennung ihrer Schul-, Studien- und Ausbildungsabschlüsse sowie das Fehlen familiärer und sozialer Strukturen erheblich erschwert. Als erste und wichtige Orientierungshilfe bieten zahlreiche Münchner Einrichtungen, Organisationen und Initiativen verschiedener Träger Unterstützung bei der Integration und kulturellem Austausch. Die Angebote, Dienstleistungen und Maßnahmen reichen von beruflicher Qualifizierung über Gesundheitsfürsorge, Sprachkurse bis zur Hilfe im Notfall.
Nicole Lassal, Münchens Gleichstellungsbeauftragte und Leiterin der Gleichstellungsstelle für Frauen: „Wir von der Gleichstellungsstelle für Frauen setzen uns für den Erhalt sozialer, migrations- und frauen*bezogener Projekte ein. Diese stützen Menschen, die besonders auf Solidarität und Chancengleichheit angewiesen sind. Die Infobörse für Frauen* mit Migrationsgeschichte ist eines der Projekte, das Frauen* hilft, sich zu orientieren und ein auf ihre Lebenssituation zugeschnittenes Informationsangebot zu finden.“