Im Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum, St.-Jakobs-
Platz 1, findet am Donnerstag, 18. Juni, um 19 Uhr wieder das vom Förderverein MFZ (Mitglieder des Münchner Filmzentrums e.V.) organisierte „Zuschauerkino“ statt, ein gemischtes Kurzfilmprogramm, das von den Filmemachern – egal ob Profis oder Amateure – persönlich im Kino präsentiert wird. Ausgewählt wurden zwölf sehr unterschiedliche Spiel- und Dokumentarfilme von bis zu zwölf Minuten Länge; die Gesamtspielzeit beträgt etwa 80 Minuten.
Mit im Programm sind u.a. Kurzspielfilme über mysteriöse Bilder, die mit einem Fax geschickt werden („Donna via Fax“ von Marco Pejrolo) und über die Schwierigkeit, Unbekannte in Bars anzusprechen („Mut“ von Jean-Luc Julien), eine Dokumentation über einen Schreiner in Rumänien, der Geschichten zu den Toten mit Text und Bild in die Grabkreuze schnitzt („Aus dem Leben gegriffen“ von Ilke und Toni Ackstaller) sowie eine weitere Doku über den Maler Michael Toenges und das Entstehen eines Bildes („Der Maler“ von Maurus Post). Im Beitrag „FJS 100“ von Winfrid Parkinson wird der Bezug über die gegenwärtige Franz Josef Strauß-Ausstellung zum Münchner Stadtmuseum hergestellt. Außerdem gibt es Kunst- und Musikfilme, zum Beispiel über eine Stadtrundfahrt durch Valencia („Radfahrer Valencia“ von Leslie und Björn Bütow) und „Frauen erschaffen Musik“ von Elisabeth Amandi. Weiterhin wird der existenziellen Frage nachgegangen, ob das Bier beim Oktoberfest wohl auch ordentlich eingeschenkt ist („Augenmass“ von Richard Westermaier).
Mit dabei sind sowohl Filmemacherinnen und Filmemacher, die schon mehrfach am „Zuschauerkino“ teilgenommen haben, als auch neue Einreichende. Anschließend lädt der Förderverein MFZ zum Umtrunk ein und bietet damit eine weitere Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen und auszutauschen.
Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Telefonische Kartenreservierungen sind unter 2 33-9 65 40 möglich. Teilnehmende Filmemacherinnen und Filmemacher erhalten bis zu fünf Freikarten an der Kinokasse.