Am Montag, 29. Juni, findet ein Straßenfest anlässlich des zehnjährigen Bestehens der „Kunstarkaden“ und die Eröffnung der Ausstellung „arkadenale piep“ mit Stadtrat Richard Quaas (CSU-Fraktion) in Vertretung des Oberbürgermeisters und mit dem Kulturreferenten Dr. Hans-Georg Küppers statt. Über 20 Künstlerinnen und Künstler gestalten in der Ausstellung „arkadenale piep“, die zugleich eröffnet wird, jeweils eine Kabine zum Thema „Erotik in der Kunst“. Beim Fest spielen die Akademie-Band „Bad Trip“ und die Express Brass Band. Außerdem ist die Tanzperformance „Heimat...los!“ zu sehen. Die Ausstellung „arkadenale piep“ ist von 30. Juni bis 14. August Dienstag bis Samstag von 13 bis 19 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. Vor und während der Open Art der Münchner Galerien (11. bis 13. September) ist die Ausstellung vom 5. September an nochmals zu erleben.
Zehn Jahre Kunstarkaden
Vor zehn Jahren wurde aus einem ehemals als Näherei genutzten Raum in der Sparkassenstraße 3 ein städtischer Kunstraum, den das Kulturreferat betreut. Zunächst wurden die „Kunstarkaden“ als Projektraum und Festivalzentrum genutzt. Die Lage der hellen Räume und ihre besondere Atmosphäre legten eine dauerhafte Nutzung für Kunstprojekte und Ausstellungen nahe. Die Kunstarkaden stehen für die interkulturelle Orientierung und Öffnung der Bildenden Kunst. Sie bieten auf 300 Quadratmetern Fläche eine Plattform im Zentrum der Stadt für zeitgenössische Kunst und sind ein Forum für künstlerische Experimente. Hier finden dialogisch konzipierte Projekte, vor allem Gruppenausstellungen, statt. In der Regel werden sie dokumentiert – beispielsweise in einem Ausstellungskatalog. Mit den Präsentationen und Publikationen können sich zumeist junge Künstlerinnen und Künstler am Anfang ihrer professionellen Karriere einem breiteren Publikum vorstellen.
Die Kunstarkaden sind einer von sechs städtischen Kunsträumen: Artothek & Bildersaal (Rosental 16) , Kunstarkaden (Sparkassenstraße 3), Lothringer13_Florida und Lothringer13_Halle (Lothringer Straße 13), Maximilians-Forum (Unterführung Maximilianstraße/Altstadtring), Rathausgalerie Kunsthalle (Marienplatz 8).
Ausstellung „arkadenale piep”
Die Jubiläumsausstellung „arkadenale piep” greift ein kunstgeschichtlich immer wieder diskutiertes Thema auf – Erotik. Oder: Das Problem mit der Erotik in der Kunst. Im Wandel der Zeit verlaufen die Grenzen zwischen Pornografie und Erotik, zwischen Privatem und Öffentlichem, zwischen Zeigen und Verstecken unterschiedlich. 20 Künstlerinnen und Künstler stellen sich aktuell diesem Spannungsfeld. Sie gestalten 20 Kabinen in den Kunstarkaden. Diese räumlichen Vorgaben sind bereits Anspielungen und die Ausstellungsbesucher werden fast zwangsläufig zu Voyeuren.
Nähere Infos unter www.muenchen.de/kunstarkaden, bei der Pressestelle des Kulturreferats unter Telefon 2 33-2 60 05 und per E-Mail unter presse.kulturreferat@muenchen.de.