Regelmäßig im Frühjahr und im Herbst findet die Bachauskehr statt. Diesmal wird dafür bis zum 8. Oktober der Wasserspiegel im Werkkanal, im großen Stadtbach und im Westermühlbach bis zum Köglmühlbach an der Staatskanzlei gesenkt. Die Bachauskehr ist in einem Abstand von ein bis zwei Jahren vor allem wegen der überbauten Bachabschnitte notwendig. So können bei diesen Abschnitten der bauliche Zustand der Bachdecke überprüft und bei Bedarf Reparaturen durchgeführt werden. Außerdem werden die Gewässer von Unrat und Sedimenten befreit – denn was sich am Grund ablagert oder ungehindert wuchert, kann die Tiere im Wasser belasten. Das Baureferat führt die sogenannte sanfte Bachauskehr durch, bei der zum Schutz der Tierwelt jederzeit Restwasser in den Bächen bleibt. Größere Fische werden abgefischt und in andere Gewässer umgesetzt. Die Aktion wird von externen Sachverständigen fachlich begleitet. Von 28. Oktober bis 11. November führt die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung die Bachauskehr im Pasing-Nymphenburg-Kanal und im Nymphenburg-Biedersteiner-Kanal durch.