Coming-out am Arbeitsplatz? Klar, mach ich – oder besser doch nicht? Mit diesen Fragen ist die Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen häufig konfrontiert. Vieles spricht für ein Coming-out als Lesbe, Schwuler oder Transgender: Der Druck des Verheimlichens fällt weg, es kann offen auch über Privates gesprochen werden, die sozialen Beziehungen am Arbeitsplatz werden entspannter. Aber wie reagieren die Kolleginnen und Kollegen, wie der Arbeitgeber?
Die Koordinierungsstelle bietet deshalb auch heuer einen Workshop zum Umgang mit der eigenen Identität in einem überwiegend heterosexuell geprägten Arbeitsumfeld an. Der Workshop soll Aspekte der Entscheidungsfindung strukturieren und bewusster machen, Gesprächsraum über das Coming-out und gegebenenfalls seine Gestaltung bieten sowie Gele- genheit geben, Erfahrungen und Befürchtungen aussprechen zu können. Dabei wird ergebnisoffen mit der Frage umgegangen, ob ein Coming-out am Arbeitsplatz in der jeweiligen Lebenssituation passt oder nicht. Termin des Workshops ist Samstag, 12. November, von 10 bis 17 Uhr. Veranstaltungsort ist die Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Blumenstraße 29.
Nähere Infos und Anmeldung bei Andreas Unterforsthuber in der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, telefonisch unter der Nummer 233 – 255 35 sowie per E-Mail an kgl.dir@muenchen.de. Anmeldeschluss ist Freitag, 28. Oktober.
Weitere Informationen gibt es unter http://www.muenchen.de/koordinierungsstelle.