Andrea Gronemeyer, ab der Spielzeit 2017/2018 Intendantin der Münchner Schauburg, hat gestern Abend den Assitej-Preis für besondere Verdienste um das Kinder- und Jugendtheater erhalten. Das bundesweite Netzwerk der Kinder- und Jugendtheater Assitej mit 400 Mitgliedern hat ihr den Preis „für ihre Impulse zum zeitgenössischen Musiktheater für Kinder und Jugendliche“ am Nationaltheater Mannheim zuerkannt. Dort verantwortet sie noch bis Sommer 2017 als Intendantin die Theaterangebote für junges Publikum.
Im Rahmen des biennalen Theaterfestivals „Augenblick mal!“ in Berlin wurde der Preis an Andrea Gronemeyer überreicht. Außerdem wurde Rudolf Herfurtner aus München für sein Werk als Autor unterschiedlicher Genres in den Dramatischen Künsten für junges Publikum geehrt. Seine Stücke werden seit Jahren immer wieder in der Schauburg gezeigt. In der aktuellen Spielzeit 2016/2017 war „Das Geschenk des weißen Pferdchens“ zu sehen. „Magdalena Himmelstürmerin“ und „Der König hinter dem Spiegel“ stehen im Mai noch auf dem Spielplan.
„Ich gratuliere Andrea Gronemeyer und Rudolf Herfurtner ganz herzlich zu den Auszeichnungen. Andrea Gronemeyer entwickelt seit vielen Jahren immer wieder neue und stimmige Ansätze für das Kinder- und Jugendtheater, die sie erfolgreich auf die Bühne bringt“, erklärt Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers. „Sie hat Mut zur Innovation und eine Begeisterungsfähigkeit, die alle ansteckt. Ihre Offenheit, neben Sprechtheater auch Tanz und Musik einzubeziehen, wird auch den Spielplan in der Schauburg prägen. Wir freuen uns darauf, dass Andrea Gronemeyer ab September in München tätig sein wird. Rudolf Herfurtner ist ebenfalls eine feste Größe, wenn es um Kinder- und Jugendtheater geht. Als Autor hat er eine große thematische Bandbreite. Immer wieder spielen Freundschaft, Zusammenhalt und Familie eine Rolle. Damit erreicht er nicht nur das junge Publikum, sondern auch Erwachsene“.
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