Mir dem Fernsehwettbewerb LiteraVision werden alle zwei Jahre beispielhafte Sendungen über Bücher und Autorinnen und Autoren ausgezeichnet: 15 nominierte Beiträge werden am Freitag und Samstag, 23. und 24. November, jeweils von 10 bis 17 Uhr, in öffentlichen Jurysitzungen im Literaturhaus, Forum, Salvatorplatz 1, von der Fachjury vorgestellt und mit den anwesenden Filmemacherinnen und Filmemachern diskutiert. Interessierte sind zur gesamten Sitzung oder zu einzelnen Beiträgen eingeladen. Mit dem mit 5.000 Euro dotierten Preis LiteraVision werden jeweils ein Kurz- und ein Langfilm ausgezeichnet. Die preisgekrönten Filme werden bei der Preisverleihung am Samstag, 20 Uhr, durch Stadtrat Walter Zöller (CSU-Fraktion) in Vertretung des Oberbürgermeisters, nach nichtöffentlicher Entscheidungsfindung, bekanntgegeben. Der Eintritt zu den Filmvorstellungen und zur Preisverleihung ist frei.
LiteraVision ist ein Preis der Landeshauptstadt München in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus München. Für 2018 wurden 87 Beiträge von Filmemacherinnen und Filmemachern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum in den Kategorien Kurz- und Langfilm eingereicht, von denen 15 von der Jury nominiert wurden. Der Fernsehwettbewerb LiteraVision ist in dieser Form einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Sendungen über Literatur und Autoren regen zum Lesen an, haben aber im Fernsehen einen schweren Stand. LiteraVision will für Redakteure, Autorinnen und Autoren, Regisseurinnen und Regisseure Ansporn und Ermutigung sein. Nachstehende Beiträge werden gezeigt und diskutiert:
Freitag, 23. November, ab 10 Uhr: Kurzbeiträge
- Lars Friedrich zu Volker Weidermanns Buch „Träumer
- Lydia von Freyberg zu Joachim Meyerhoff
- Nico Weber zu Oswald Egger
- Philipp Rimmele zu Don DeLillo und dessen Übersetzer
- Andrea Maurer zu Thomas Melle
- Hans-Michael Marten zu Lothar Becker
- Thorsten Mack zu Mirko Bonné
Freitag, 23. November, ab 14 Uhr: Langbeiträge
- Volker Koepp über Johannes Bobrowski
- Dag Freyer über das Theater Shakespeares und heute
- Matthias Schmidt über Clemens Meyer
Samstag, 24. November, ab 10 Uhr: Langbeiträge
- Andreas Ammer über Oskar Maria Graf
- Matthias Frick über Eric Carle
- Gerald Giesecke über Amy Liptrop
Samstag, 24. November, ab 14 Uhr: Langbeiträge
- Stefanie Appel über die aktuelle französischsprachige Literatur
- Lutz Gregor über den „Schatz von Timbuktu“
Der Jury gehören an: Susanne Hermanski (SZ), Dagmar Knöpfel (Regisseurin), Kirsten Martins (Filmkritikerin), Fatema Mian (BR), Stephan Puchner (Autor und Filmemacher), Thilo Wydra (Autor und Journalist) sowie aus dem Stadtrat Kathrin Abele und Klaus Peter Rupp (beide SPD-Fraktion), Beatrix Burkhardt und Marian Offman (beide CSU-Fraktion) sowie Dr. Florian Roth (Fraktion Die Grünen – rosa liste).
Weitere Infos sind online abrufbar unter www.muenchen.de/literatur. (Siehe auch unter Meldungen)