Die Ergebnisse der empirischen Projektstudie „Nachhaltige Stadtentwicklung zwischen Planung und Wirklichkeit – Die Münchner Quartiere Obergiesing und Domagkpark“ werden von Dienstag, 2. Juli, bis Freitag, 12. Juli, im Raum 018 (EG) des Referats für Stadtplanung und Bauordnung, Blumenstraße 28b ausgestellt. Die von Geographie-Studierenden der Universität Innsbruck erstellte Ausstellung ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zu besichtigen.
Die Ausstellung wird am Dienstag, 2. Juli, um 17 Uhr von Stadtdirektorin Ulrike Klar vom Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Dr. Michaela Schier vom Münchner Forum e.V. sowie den Studierenden der Universität Innsbruck eröffnet.
München wächst. Neue Stadtteile entstehen und Bestandsquartiere verändern sich, um der Nachfrage nach Wohn- und Arbeitsraum in einer lebenswerten Stadt nachzukommen. Immer mehr rückt dabei eine sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklung in den Vordergrund.
Städte als Orte von Innovation und Möglichkeit werden inzwischen als entscheidend für die nötige Wende zur Nachhaltigkeit erkannt. Aber wie müssen wir München denken, planen und gestalten damit die Stadt nachhaltiger wird? Was heißt nachhaltige Stadtentwicklung für Bestands- und Neubauquartiere?
Über drei Semester hinweg haben Studierende des Masterstudiengangs „Globaler Wandel – Regionale Nachhaltigkeit“ des Instituts für Geographie der Universität Innsbruck in Zusammenarbeit mit dem Münchner Forum zwei Quartiere in München im Hinblick auf diese Fragen analysiert. Ihre Projekte haben die Studierenden mit thematischem Fokus auf Wohnen, Mobilität, Nahversorgung und öffentlicher Raum im letzten Jahr durchgeführt.
Geleitet wurde die Projektstudie der Universität Innsbruck von Professor Dr. Martin Coy (Lehrstuhl für Angewandte Geographie und Nachhaltigkeitsforschung), von Christian Obermayr (Mitglied der Arbeitsgruppe Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsforschung (AGEF) und von Dr. Michaela Schier (Geschäftsführerin des Münchner Forums e.V. und Lehrbeauftragte). (Siehe auch unter Terminhinweise)