Lesung und Gespräch: Eine Kindheit im Angesicht des Holocaust Archiv
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Rathaus Umschau 161 / 2022, veröffentlicht am 24.08.2022
Das NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, lädt am Freitag, 26. August, 19 Uhr, zur Lesung „Eine Kindheit im Angesicht des Holocaust – Emmie Arbels Erinnerung in der Graphic Novel ‚Aber ich lebe‘“ ein. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verlag C.H. Beck und dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin statt. Emmie Arbel überlebte als kleines Mädchen die Konzentrationslager Ravensbrück und Bergen-Belsen. Ihre Erinnerungen hat die Münchner Illustratorin Barbara Yelin in eindringliche Zeichnungen übersetzt, die jetzt zusammen mit den Geschichten der Holocaust-Überlebenden David Schaffer und Nico und Rolf Kamp als Graphic Novel erschienen sind.
Das Buch „Aber ich lebe“ will die Erinnerung an den Holocaust in der Zusammenarbeit von Überlebenden und Zeichner*innen auf ungewöhnliche Weise bewahren und weitergeben – gerade auch an eine junge Leserschaft, indem eingespielte Sehgewohnheiten und Bilder vom Holocaust aufgebrochen werden. Zusammen mit den Überlebenden haben drei international bekannte Zeichner*innen – neben Barbara Yelin waren Miriam Libicki und Gilad Seliktar beteiligt – deren Geschichten in Graphic Novels erzählt, die unvergesslich vor Augen führen, was der Holocaust für Kinder bedeutete – und nicht nur für sie.
Emmie Arbel wird aus ihren Erinnerungen lesen. Begleitend zur Präsentation der Graphic Novel werden Barbara Yelin und der Historiker Alexander Korb von der Arbeit an diesem besonderen Buch erzählen.
Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Infos zur Barrierefreiheit unter http://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/besucherinformation/barrierefreiheit.