Die Stiftungsverwaltung der Stadt München hat im heutigen Sozialausschuss des Stadtrats ihren Jahresbericht 2022 vorgelegt. Danach haben im vergangenen Jahr 185 Stiftungen mit sozialer Zweckausrichtung und zwei Stiftungen mit dem Fokus medizinische Forschung rund 3,9 Millionen Euro für gute Zwecke ausgegeben: Über 6.000 Personen wurden in besonderen Notsituationen unterstützt und 182 Zuschüsse mit sozialer Zielsetzung gingen an soziale Einrichtungen. Zusätzlich sind über 2,5 Millionen Euro in den Betrieb und Unterhalt der sechs stiftungseigenen Altenheime sowie drei Kinder- und Jugendheime geflossen.
Sozialreferentin Dorothee Schiwy: „Ich freue mich sehr über das herausragende Engagement der Münchner*innen, welches die städtischen Stiftungen in die Lage versetzt hat, so viele Einzelpersonen in Not und soziale Einrichtungen in unserer Stadt zu unterstützen. Gerade auch in Zeiten der Nachwirkungen der Pandemie, der Energiekrise und der Unterstützung Geflüchteter in München ist dies eine großartige Leistung für ein soziales Miteinander in München.“
Seit über 800 Jahren verwaltet die Landeshauptstadt Stiftungen. Derzeit sind es über 200 mit einem breiten Themenspektrum von Kunst und Kultur, Sozialem, Bildung, Gesundheit, Denkmalpflege und Wissenschaft, davon 185 Stiftungen mit sozialer Zweckausrichtung. Die Stiftungsverwaltung des Sozialreferats bietet Bürger*innen, die eine Stiftung gründen wollen oder an einer Zustiftung interessiert sind, einen umfassenden Stifterberatungsservice. Weitere Informationen und Beratung sind telefonisch unter 233-49301 oder per E-Mail an stiftungsverwaltung.soz@muenchen.de zu erhalten.