Das NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, lädt am Montag, 23. Oktober, 8.30 Uhr, zum Videoworkshop „Propaganda und Desinformation“ in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk ein. Die Veranstaltung ist geeignet für Schulklassen aller Schularten ab der 9. Jahrgangsstufe. Eine Anmeldung ist online über nsdoku.de möglich. Die Teilnahme ist kostenlos.
Propaganda und Desinformation sind seit der US-Präsidentschaft von Donald Trump und der Staatspropaganda des russischen Präsidenten Wladimir Putin erneut ein brisantes Thema. Auch in Deutschland kursieren zahlreiche Verschwörungstheorien und sogenannte Fake News. Schon Jugendliche sollten lernen, sich kritisch mit Verschwörungstheorien und Fake News auseinanderzusetzen. Dabei hilft auch ein Blick in die Zeit des Nationalsozialismus, in der ein eigenes Propagandaministerium sich auf allen Ebenen bemühte, die öffentliche Meinung zu steuern.
Das NS-Dokumentationszentrum und die BR-Medienkompetenzprojekte
bieten deshalb gemeinsam einen Videoworkshop zu diesem Thema an. An vielen Beispielen erläutern der Historiker Thomas Rink und die Journalistin Elke Dillmann, wie Propaganda und Desinformation in der Zeit des Nationalsozialismus funktionierten und welche Formen es heute gibt. Sie diskutieren mit den Schüler*innen, wieso sich Menschen manipulieren lassen und welche Rolle dabei Medien spielen.
Die Jugendlichen erarbeiten Strategien, Informationen zu recherchieren und zu verifizieren. Sie drehen in der historischen Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“ Kurzvideos zu verschiedenen Aspekten des Themas. Auf diese Weise werden historische Forschung und Analyse der Gegenwart eng miteinander verzahnt.
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