Im Rahmen des digitalen Fachtages „Pädiatrische Pflege und Ausbildung“ lädt die Landeshauptstadt München Fachpersonen aus dem Bereich des Pflegemanagements, der Pflegepädagogik, der Pflegeausbildungen und der Praxisanleitung am Dienstag, 11. Juni, ab 13 Uhr zu informativen Vorträgen und Diskussionen ein.
Im Fokus der Tagung stehen die Herausforderungen, die sich durch die Einführung der neuen Pflegeausbildungen und die hochschulische Ausbildung für den Bereich der pädiatrischen Pflege ergeben haben. Die aktuelle Situation der Pädiatrischen Pflege und Ausbildung wird aus Münchner Sicht, aus Sicht der Berufsverbände und auch der Auszubildenden selbst beleuchtet. Good und Best Practices, aber auch Problemlagen werden aufgezeigt. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter https://stadt.muenchen.de/events/digitaler-fachtag-paediatrische-pflege.html.
Bürgermeisterin Verena Dietl: „Die pädiatrische Pflege ist zu Recht ein viel und leidenschaftlich diskutiertes Thema. Immerhin geht es um die pflegerische Versorgung unserer Kinder. Unser Ziel muss es sein, die Pflegekräfte, die Früh- und Neugeborene, Kinder und Jugendliche versorgen, bestmöglich zu unterstützen. Dafür müssen wir auch den Weg der generalistischen Ausbildung und der Ausweitung der Pflegekompetenzen klug weitergehen. Der Lenkungskreis Pflege, der seit 2022 unter meiner Leitung tagt, wird sich im Oktober dieses Jahres erneut mit der Situation der Pflegeausbil- dungen und insbesondere der Situation in der Pädiatrischen Pflege und Ausbildung beschäftigen, um die kommunale Unterstützung in diesem Bereich gut ausrichten zu können. Ich freue mich, dass wir dafür durch den Fachtag wichtige Erkenntnisse gewinnen können.“
Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek: „Der Personalmangel in der Pflege, der sich durch die demografische Entwicklung noch verschärfen wird, belastet auch die Kinderkliniken. Zugleich befinden wir uns seit 2017 in einem umfassenden Veränderungsprozess bei der Gestaltung des Pflegeberufes in Deutschland. Die Chancen, die dieser Prozess bietet, müssen wir nutzen und unseren Pflegekräften ermöglichen, dass diese ihre Fachkompetenz auf Wunsch sinnvoll erweitern können. Für Lehrkräfte und Praxisanleitungen müssen wir die Rahmenbedingungen schaffen, dass die Pflegeausbildungen strukturiert und zugleich kreativ stattfinden können.“