Anlässlich des Jubiläums „75 Jahre Grundgesetz“ lädt die Gleichstellungsstelle für Frauen zu der Veranstaltung „Gleichstellung und Gleichberechtigung als Verfassungsauftrag – quo vadis?“ am Dienstag, 25. Juni, 17 Uhr, im Festsaal des Alten Rathauses (Achtung: neuer Ort!) ein.
Männer und Frauen sind gleichberechtigt. So steht es seit 75 Jahren im Grundgesetz. Doch wie steht es trotz dieser grundlegenden Prinzipien um die tatsächliche Umsetzung von Gleichstellung und Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft? Welche Fortschritte wurden erzielt und welche Hindernisse bestehen nach wie vor?
Mit dieser Thematik setzen sich Professorin Dr. Ulrike Lembke, freie Rechtswissenschaftlerin, Expertin für rechtliche Geschlechterstudien und Richterin am Verfassungsgerichtshof Berlin, Professorin Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky, Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhlinhaberin Soziologie/Gender-Studies, PD Dr. Mirjam Zadoff, Direktorin NS-Dokumentationszentrum, und Nicole Lassal, Städtische Gleichstellungsbeauftragte und Leiterin der Gleichstellungsstelle für Frauen, auseinander. Bürgermeisterin Verena Dietl wird die Runde mit einem Grußwort eröffnen. Eine Einführung ins Thema gibt die Juristin Dr. Isabella Toscano, moderiert wird die Veranstaltung von Zara Jakob Pfeiffer, beide Gleichstellungsstelle für Frauen.
Auf der Veranstaltung wird ein Blick zurück und ein Blick nach vorne geworfen. Dabei wird vor allem auf die Bedeutung von Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit für die Demokratie, auf das Spannungsfeld von Binarität und geschlechtlicher Vielfalt, auf die Frage von Repräsentation und Parité in den Parlamenten und auf den Umgang mit antifeministischen und anderen demokratiefeindlichen Strömungen eingegangen. Mit der Veranstaltung möchte die Gleichstellungsstelle für Frauen einen Impuls setzen für die Weiterentwicklung einer inklusiven Gleichstellungsarbeit. Ausführlichere Informationen zum Inhalt und Ablauf finden sich unter https://stadt.muenchen.de/infos/veranstaltungen.html.
Achtung: Eine Anmeldung bis Donnerstag, 20. Juni, ist erforderlich per E-Mail an gst@muenchen.de oder telefonisch unter 233-92465.
Der Ort ist rollstuhlgerecht erreichbar und die Veranstaltung wird von Gebärdensprachdolmetscher*innen übersetzt. Personen, die weiteren Unterstützungsbedarf haben, werden gebeten, sich frühzeitig per E-Mail an gst@muenchen.de zu wenden.