Der Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft des Stadtrats hat heute beschlossen, die Leistungen von Menschen mit Migrationsgeschichte in der Stadt noch sichtbarer zu machen. Dafür werden die Preisgelder für die städtischen Auszeichnungen PhönixPreis, Erasmus-Grasser-Preis und für den Preis LaMonachia auf 9.000 Euro angeglichen. Zudem soll die Öffentlichkeitsarbeit um neue Elemente erweitert werden, um ein Zeichen für Vielfalt in der Wirtschaft zu setzen.
Im vergangenen Jahr wurden in Bayern 119.868 Gewerbe neu angemeldet. 40 Prozent der Gründer*innen hatten nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Münchens Erfolg als Wirtschaftsstandort wird auch von Menschen mit Migrationsgeschichte getragen. Sie bringen neue Impulse sowie Innovation und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. In München beträgt der Beschäftigungsanteil von Menschen mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit 25 Prozent, die Tendenz ist steigend. Aufgrund der Bedeutung von Migration fördert das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) die Beschäftigung und Selbstständigkeit von Zugewanderten. Als Leuchttürme unter den über 100 vom MBQ unterstützten Projekten gelten „Make it in Munich“, „ReFIT“ und „amiga“. Zusätzlich ehrt die Stadt erfolgreiche Münchner Unternehmer*innen mit Migrationsgeschichte mit dem PhönixPreis, der seit 2010 vergeben wird.
Weitere Wirtschaftspreise der Stadt sind der Erasmus-Grasser-Preis, der Ausbildungsbetriebe auszeichnet, sowie der Wirtschaftspreis für Frauen LaMonachia.
Informationen zu den Programmen und Projekten des Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms unter www.mbq-projekte.de und www.muenchen.de/mbq.