Im NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, finden am Dienstag, 23. Juli, 19 Uhr, das Gespräch und die Lyrik-Lesung „Arbeit und… Trauma“ mit den Historikern Roland Borchers und Jakub Gałęziowski sowie dem Schriftsteller Matthias Nawrat statt. Die Veranstaltung beleuchtet die psychischen und körperlichen Wunden der polnischen Zwangsarbeiter*innen und deren Nachkommen in Polen und in Deutschland.
Während des Zweiten Weltkriegs mussten rund zwei Millionen Pol*innen in der deutschen Kriegsindustrie, in Großbetrieben, auf Bauernhöfen oder bei Privatpersonen Zwangsarbeit leisten. Dieses NS-Verbrechen wurde in der deutschen wie polnischen Öffentlichkeit kaum thematisiert, die Personen wurden lange nicht als eine Opfergruppe anerkannt.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Es ist keine Anmeldung notwendig. Infos zur Barrierefreiheit unter www.nsdoku.de/barrierfreiheit.