Nur noch ein paar Tage, dann beginnen für viele die lang ersehnten Urlaubswochen. Diese nutzen viele Münchner*innen für Reisen. In manchen beliebten Urlaubsländern sind jedoch tropische Mücken heimisch. Hier besteht die Gefahr, dass durch Insektenstiche schwere Krankheiten übertragen werden. Das Gesundheitsreferat empfiehlt daher, sich vor Reiseantritt über mögliche Krankheitsübertragungen durch Mückenstiche im jeweiligen Urlaubsland und geeignete Schutzmaßnahmen zu informieren. Wer nach der Auslandsreise allgemeine Krankheitssymptome wie Fieber, Glieder- oder Kopfschmerzen entwickelt, sollte seine behandelnde Ärztin, seinen behandelten Arzt auf die Auslandsreise hinweisen. Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek: „Sommerzeit ist Reisezeit: Damit Sie Ihren Urlaub unbeschwert genießen können, denken Sie daran, sich vor Mücken zu schützen. Achten Sie auf die richtige Bekleidung und benutzen Sie Insektenschutzmittel. So können sich lästige Stiche vermeiden lassen, und das Risiko, sich im Ausland mit exotischen, durch Mücken übertragene Krankheiten zu infizieren, sinkt.“
Nicht jeder Mückenstich führt automatisch zu einer Infektion mit einer tropischen Krankheit. Es ist dennoch wichtig, gerade in Stechmücken-Gebieten Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Eine einfache Maßnahme ist das ganztägige Tragen von heller, langer Kleidung. Außerdem kann die regelmäßige Anwendung von Insektenabwehrsprays, sogenannten Repellents, auf unbedeckten Körperstellen, aber auch auf Kleidung und Ausrüstungsgegenständen wie Schlafsäcken einen weiteren Schutz vor Mückenstichen bieten.
Das Auswärtige Amt informiert unter http://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten/2564658 über mögliche Schutzmaßnahmen. Außerdem können die länderspezifischen Reise- und Sicherheitsempfehlungen des Auswärtigen Amtes zum Mückenvorkommen und dem damit verbundenen Infektionsrisiko unter http://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise eingesehen werden.
Die genannten Maßnahmen empfehlen sich auch hierzulande als Schutz vor Zeckenbissen. In diesem Jahr wurde bereits eine besonders starke Zeckenaktivität beobachtet. In Bayern wurde bislang die höchste Zahl an Fällen von Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) seit Einführung der Meldepflicht 2001 registriert. Die Ständige Impfkommissionempfiehlt die FSME-Impfung für Kinder und Erwachsene in Bayern, die sich in der Natur aufhalten. Weitere Informationen hierzu unter muenchen.de/impfen.