Im NS-Dokumentationszentrum, Max-Mannheimer-Platz 1, findet am Samstag, 3. August, 11 Uhr, der Rundgang „Jugend im Nationalsozialismus“ statt. Dabei werden Lebensgeschichten von Münchner Jugendlichen in der nationalsozialistischen Ausgrenzungsgesellschaft vorgestellt. Der Rundgang ist geeignet für Familien mit Kindern ab zehn Jahren. Viele Jugendliche waren begeistert in den nationalsozialistischen Jugendorganisationen wie der Hitlerjugend und dem Bund Deutscher Mädel aktiv. Diese boten gemeinschaftliche Unternehmungen für sportbegeisterte und abenteuerlustige Mädchen und Jungen an. Obwohl der Beitritt zu den NS-Jugendorganisationen später zur Pflicht wurde, fanden dennoch einige Jugendliche den Mut, sich gegen die Nationalsozialisten zu stellen. Der Rundgang ist Teil des Angebots für Familienpassinhaber*innen. Der Familienpass für alle Münchner Familien und für Familien aus den Landkreisen Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, München und Starnberg enthält viele Freizeitangebote, Gutscheine und attraktive Ermäßigungen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung unter nsdoku.de/programm. Infos zur Barrierefreiheit unter nsdoku.de/barrierfreiheit.