Das NS-Dokumentationszentrum München und das Literaturhaus München laden am Dienstag, 24. September, um 19 Uhr zu einem Gespräch über den US-amerikanischen Schriftsteller James Baldwin anlässlich dessen 100. Geburtstag ein. Unter dem Titel „Go, Tell It on the Mountain” diskutieren im Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, der Kulturjournalist Renè Aguigah, der Literaturkritiker Ijoma Mangold und Dr. Mirjam Zadoff, Direktorin des NS-Dokumenationszentrums.
Als brillanter Intellektueller wurde James Baldwin vom Time Magazine auf den Titel gehoben, als schwarzer homosexueller Mann von der konservativen, rassistisch geprägten Gesellschaft bedroht: James Baldwin war Kämpfer und Prophet gleichermaßen, mit Büchern wie „Giovannis Zimmer“ oder „Go, Tell it on the Mountain“ hat er sich in die Weltliteratur eingeschrieben.
Der Kulturjournalist René Aguigah zeigt Baldwin in seinem Porträt „Der Zeuge“ als einen der wichtigsten Aktivisten seiner Zeit. Ijoma Mangold, Literaturkritiker (Die Zeit), beschwört in seinem Vorwort zur Neuausgabe von „Kein Name bleibt ihm weit und breit“ das poetische Vermächtnis Baldwins. Zusammen mit Benito Bause, der ausgewählte Textpassagen liest, feiern sie den „son of a preacher man“ und die Kraft seiner Literatur. Der Eintritt kostet 16 Euro (Saalticket), ermäßigt 10 Euro bzw. 8 Euro (Streamticket). Tickets sind erhältlich unter nsdoku.de/programm. Infos zur Barrierefreiheit unter www.kultur-barrierefrei-muenchen.de/literaturhaus