Im Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, findet am Montag, 21. Oktober, 19 Uhr, das Gespräch „Hart an der Grenze“ mit Judith Kohlenberger und Isabel Schayani statt. Die Veranstaltung, eine Kooperation des Literaturhauses und des NS-Dokumentationszentrum München, präsentiert zwei der wichtigsten Migrationsexpertinnen Deutschlands im politischen Entscheidungsjahr 2024.
Von verschlungenen Fluchtrouten berichtet die preisgekrönte Journalistin Isabel Schayani in ihrem Buch „Nach Deutschland“ (C.H.Beck, 2023). Die Migrationsforscherin und Kulturwissenschaftlerin Judith Kohlenberger zeigt in „Gegen die neue Härte“ (dtv, 2024), wie die Gesellschaft seit Beginn von Europas größter „Flüchtlingskrise“ immer weiter abstumpft und die Entrechtung Schutzsuchender durch eine Politik der Abschreckung und Auslagerung normalisiert wird.
Tickets unter nsdoku.de/programm. Infos zur Barrierefreiheit unter www.literaturhaus-muenchen.de/barrierefreiheit.