Seit dem 1. Januar ist der Haushalt der Landeshauptstadt München auch in einer interaktiven Version zugänglich. Diese bietet nicht nur einen schnellen Überblick, sondern lässt auch tiefe Einblicke ganz nach persönlichem Interesse zu und ist außerdem von überall aus zugänglich – abrufbar über die Internetseiten der Stadtkämmerei auf muenchen.de oder unter https://t1p.de/interaktiverhaushalt.
Haushaltszahlen sind grundsätzlich keine einfache Materie, dies gilt besonders für einen Haushalt, wie den der Landeshauptstadt München, der an der Marke von neun Milliarden Euro kratzt. Öffentliche Haushalte sind aber die Umsetzung von politischen Prioritäten in Euro und Cent. Es ist deshalb wichtig, dass sich die Bürgerinnen und Bürger selbst ein Bild von öffentlichen Haushalten machen können. Mit der neuen interaktiven Darstellung des Haushaltes will die Stadtkämmerei dazu beitragen, dass dies noch besser gelingt.
Die Lösung von Axians IKVS zum interaktiven Haushaltsplan wird bereits von 600 Kommunen eingesetzt. Grafiken und Tabellen ermöglichen einen schnellen und bequemen Überblick über die zentralen Zahlen des städtischen Haushalts. Die interaktive Lösung bietet aber auch die Möglichkeit, sich einzelne Referatsbudgets, Produkthaushalte anzusehen oder sich intensiver mit den Einzahlungen und Auszahlen im Haushalt zu beschäftigen. Der interaktive Haushalt ist dabei für alle gängigen Gerätetypen optimiert und mit Smartphone, Tablet oder PC zugänglich.
Stadtkämmerer Christoph Frey: „Der interaktive Haushalt ist ein weiterer Beitrag zur Digitalisierung und Verbesserung der Zugänglichkeit von Verwaltungsprozessen. Wir haben gerade auf Bundesebene erlebt, welche Bedeutung Haushaltsfragen als zentrales politisches Thema haben. Der Haushalt spiegelt politische Prioritäten und finanzielle Weichenstellungen wider, die für Bürgerinnen und Bürger transparent sein sollten. Die Landeshauptstadt München hat mit dem digitalen, interaktiven Haushalt eine Möglichkeit geschaffen, allen Interessierten einen bequemen Überblick über die städtischen Finanzen zu bieten. Wir werden damit, auch in der Darstellung unseres Haushalts, transparenter und digitaler“.