Das neue Format „Erinnerungssprechstunde: Wie wollen wir in Zukunft erinnern?“ findet erstmalig am 24. Oktober um 17 Uhr im NS-Dokumentationszentrum, Max-Mannheimer-Platz 1, statt.
Das Gespräch beschäftigt sich thematisch mit der Frage „Warum wird rechte Gewalt nach 1945 so oft vergessen?“. Im nächsten Termin am 22. November 2024 um 17 Uhr geht es um das Thema „Gehört NS-Propaganda ins Museum?“.
Über die Erinnerungssprechstunde
Wie erinnert wird, verändert sich, wenn eine Gesellschaft sich verändert. In einer diversen Gesellschaft gibt es zunehmend Forderungen nach einer inklusiven Erinnerungskultur. Dem stehen Stimmen gegenüber, die an die NS-Verbrechen am liebsten gar nicht mehr erinnern wollen.
Erinnern kann man nur gemeinsam: Deswegen sind alle Interessierten eingeladen, die Zukunft der Erinnerung zusammen zu gestalten. Jede Sprechstunde startet mit einem Input zu einer aktuellen Herausforderung, wie sie der Gesellschaft und damit auch dem nsdoku begegnet. Danach ist der Raum offen, sich weiter über das Thema auszutauschen oder aber gemeinsam zu diskutieren, wie es mit der Erinnerung weitergehen soll.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Es ist keine Anmeldung notwendig. Weitere Infos unter nsdoku.de/programm. Infos zur Barrierefreiheit unter nsdoku.de/barrierfreiheit.