Passend zum Herbst zeigt das Filmmuseum am Donnerstag, 24. Oktober, 19 Uhr, die französische Komödie „Conte d’automne (Herbstgeschichte)“ von Éric Rohmer, den Abschluss der Tetralogie seiner „Erzählungen der vier Jahreszeiten“. Auch im letzten Teil des Vierjahreszeiten-Zyklus geht es um die Liebe. Nicht mehr um die jugendliche ungestüme, sondern um die der Mittvierziger, die zwar nicht unbedingt weiser sind, aber ihre Ziele mit einer gewissen Abgeklärtheit verfolgen. Ein Weingut im Rhonetal, es ist Spätsommer: Die Kinder der Witwe Magali sind ausgezogen und sie bleibt allein zurück. Ihre Freundin Isabelle versucht, einen Mann für sie zu finden, und beginnt, die Kandidaten selbst zu prüfen. Rosine, die Freundin von Magalis Sohn, hat dabei ihre eigenen Pläne. Erst als sich alle Beteiligten zur Wahrheit bekennen, ist für Magali eine glückliche Zukunft möglich...
Éric Rohmer wurde auf den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 1998 für seine „Herbstgeschichte“ mit einem Preis als Bester Drehbuchautor ausgezeichnet und war zudem für einen Goldenen Löwen nominiert. Der Film wird in Originalfassung mit englischen Untertiteln gezeigt. Der Eintritt kostet 4 Euro beziehungsweise 3 Euro bei Mitgliedschaft im MFZ. Der Kartenvorverkauf ist ab sofort an der Abendkasse möglich, die 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn öffnet. Es gibt keine Reservierungen. Das Kino des Filmmuseums ist rollstuhlgerecht zugänglich und mit einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte ausgestattet.