Bereits zum 19. Mal zeigten die städtischen Betriebe und Behörden am Samstag, 19. Oktober, beim Aktionstag „Da sein für München“ die große Vielfalt ihrer Dienstleistungen. Tausende Münchner*innen informierten sich bei den 32 städtischen Betrieben und Referaten, die auf dem Marienplatz, in der Kaufingerstraße, Neuhauser sowie in der Rosenstraße und auf dem Rindermarkt präsentierten, was Daseinsvorsorge bedeutet. Auch Vereine und Institutionen wie die Polizei hatten sich wieder angeschlossen.
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Tausende Münchner*innen informierten sich beim Aktionstag „Da sein für München“ (Foto: Leonhard Simon)
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer erläuterte den Aktionstag um 12.15 Uhr auf der Bühne am Marienplatz und stellte einige Highlights der Veranstaltung vor. Im Anschluss eröffnete Oberbürgermeister Dieter Reiter den Daseinstag 2024.
Damit das Großstadtleben funktioniert, ist eine Vielzahl städtischer Dienstleistungen unverzichtbar. Dazu gehören die Versorgung mit Trinkwasser, Strom und Gas, die ökologische Abfall- und Abwasserentsorgung oder das öffentliche Verkehrsnetz mit U-Bahn, Bus und Tram. Auch der Bau und Erhalt von Straßen, die vorbildlichen Forste, Grünanlagen, Spiel- und Sportplätze sowie die vielfältigen Erziehungs- und Bildungsangebote der städtischen Kindertagesstätten, Schulen und der Volkshochschule sind Teil der Daseinsvorsorge. Ebenso zählen die hochwertigen Dienstleistungen des städtischen Klinikums, der Münchenstift oder der städtischen Friedhöfe dazu.
Beim Aktionstag „Da sein für München“ 2024 stellten die städtischen Dienstleister auf vielfältige und unterhaltsame Art und Weise vor, was sie für Menschen in München leisten. Das Sozialreferat informierte zum Beispiel über Angebote für Kinder, Familien und Senior*innen sowie zu den Themen Sozialwohnungen und Wohngeld. Mit dabei am Infostand waren auch die Sozialbürgerhäuser und das Jobcenter. Beim Gesundheitsreferat gab es Infos zu Frauengesundheit, Zahngesundheit, Hitze, Infektionskrankheiten und Suchtproblemen. Münchens Patientenbeauftragte war ebenfalls vor Ort. Das Kommunalreferat gab unter anderem Einblicke in die Welt der Münchener Geodaten – von der Erfassung bis zur Visualisierung. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung informierte über sein großes Aufgabenspektrum – Planen, Bauen sowie Baum- und Denkmalschutz. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Münchner Wohnen zeigte, wie sie sich für bezahlbaren Wohnraum, nachhaltige Quartiere und lebendige Nachbarschaften einsetzt. Auch das Baureferat stellte Projekte aus seinem breiten Aufgabenspektrum vor, die wertvolle Beiträge zu Ressourcen- und Klimaschutz liefern, und es präsentierte unter anderem den Ausbau des U-Bahnnetzes. Neu dabei waren das Polizeipräsidium München, die Zero Waste Fachstelle des Kommunalreferats, die Beschwerdestelle für Probleme in der Altenpflege des Direktoriums, die Kommunale Verkehrsüberwachung des Kreisverwaltungsreferats und die Stadtkämmerei. Die Gäste erwartete außerdem ein vielfältiges Musikprogramm und Redebeiträge auf der Bühne am Marienplatz.
Das Programm sowie weitere Informationen zum Aktionstag gibt es unter http://www.muenchen.de/daseinsvorsorge.
Achtung Redaktionen: Weitere Fotos von der Veranstaltung sind bei der Pressestelle des Baureferats erhältlich per E-Mail an presse.bau@muenchen.de oder telefonisch unter 233-60012.