In der Landeshauptstadt München werden acht Standorte von KinderTagesZentren (KiTZ) dauerhaft weitergeführt, die über das Bundesprogramm Kita-Einstieg entstanden sind. Das hat der Kinder- und Jugendhilfeausschuss des Stadtrats in seiner vorberatenden Sitzung jetzt beschlossen. Die acht KiTZ-Standorte, von denen vier in städtischer und vier in freier Trägerschaft geführt werden, sind ein wichtiger Bestandteil der frühkindlichen Bildung in München. Mit dem Beschluss ist die Zukunft dieser Einrichtungen dauerhaft gesichert, zudem werden die notwendigen Ressourcen für deren Betrieb bereitgestellt: An jedem der acht KiTZ-Standorte wird je eine Vollzeitstelle entfristet beziehungsweise dauerhaft finanziert. Somit verfügen die Einrichtungen über gut qualifiziertes Personal, um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden.
KiTZ bieten zielgerichtete frühpädagogische Angebote auch für Kinder ohne Betreuungsplatz. Damit leisten sie einen wesentlichen Beitrag zum präventiven Kinderschutz und zur Versorgung bisher nicht erreichter Familien und Kinder in der Landeshauptstadt München. Die KiTZ-Standorte bieten über das Regelangebot einer Kindertageseinrichtung hinaus Informations- und Beratungsangebote sowie frühpädagogische Angebote zur Verbesserung der Bildungs- und Chancengerechtigkeit an. Sie sind damit fester Bestandteil der Kinder- und Jugendhilfe in den Stadtteilen. Mit ihren Angeboten schließen sie Lücken zwischen den vorhandenen Systemen und übernehmen damit eine wichtige sozial- und gesellschaftspolitische Aufgabe vor Ort.
Insgesamt haben die 31 KiTZ-Standorte in der Stadt im Jahr 2023 mehr als 200 niederschwellige, für den Sozialraum offene Angebote entwickelt und umgesetzt. Durch diese Angebote wurden fast 6.300 Kinder und deren Familien erreicht. Davon waren 1.500 Kinder und Familien noch nicht in einer institutionellen Kindertagesbetreuung angemeldet.
Bürgermeisterin Verena Dietl: „Wir setzen mit diesem Beschluss ein starkes Zeichen für die Bedeutung der frühkindlichen Bildung und die Unterstützung von Familien in der Landeshauptstadt München. Die KiTZ-Standorte werden weiterhin ein Ort des Lernens, der Begegnung und der Entwicklung für die Kinder sein.“
Stadtschulrat Florian Kraus: „Die Entscheidung, die KiTZ-Standorte zu verstetigen, ist ein klares Bekenntnis der Stadt München zur frühkindlichen Bildung. Wir investieren in die Zukunft unserer Kinder und schaffen ein stabiles Fundament für ihre Entwicklung. Die KiTZ bieten nicht nur eine qualitativ hochwertige Betreuung, sie sorgen auch für mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit in der Landeshauptstadt München.“