In den städtischen Kunstarkaden, Sparkassenstraße 3, ist von Mittwoch, 20. November, bis Samstag, 21. Dezember, die Ausstellung „3“ zu sehen. Die Künstlerinnen Anna Livia Dörr, Veronika Günther und Niloufar Shirani zeigen dabei eine Auswahl ihrer aktuellen Arbeiten aus den Bereichen Installation, Skulptur, Video und Malerei.
Anna Livia Dörr sucht den experimentellen Umgang mit keramischen Massen. Ihre Keramiken sind Bild, Bildträger und Skulptur gleichermaßen, auch ihr Umgang mit Linie, Fläche und Farbe ist teils grafisch, malerisch, teils bildhauerischer Natur. Dörrs Arbeiten handeln von Herausforderung und Kontrollverlust, von Annäherung und Distanz und der Ungewissheit dazwischen.
In den Zeichnungen von Veronika Günther tauchen Bilder aus dem täglichen Leben ebenso auf wie Motive aus Literatur, Film, Erinnerungen und Traumfetzen. Sie zeichnet hauptsächlich aus der Erinnerung. Persönliches und öffentliches Material verschränken sich zu einer Erzählung mit filmischem Charakter. Die Installation „The End“ präsentiert Textbilder aus Stoff mit Texten aus Songs von Bob Dylan oder Leonard Cohen, um die Themen Vergänglichkeit, Verlust und Unsicherheit der Zukunft zu verdeutlichen. Niloufar Shirani verknüpft Mythen des antiken Persiens mit den Lebenserfahrungen zeitgenössischer Menschen. In ihren Werken vernetzen sich Beziehungen zwischen Mensch, Tier und Natur kontinuierlich. Antike Symbole werden durch moderne Wissenschaft und Technologie sowie in medizinischen und anatomischen Formen neu interpretiert. In der Ausstellung präsentiert Shirani Installationen ihrer keramischen Skulpturen kombiniert mit Video und Bildmaterial.
Die Ausstellung wird am Dienstag, 19. November, 19 Uhr, eröffnet. Die Finissage findet am Samstag, 21. Dezember, 19 Uhr statt. Der Eintritt zur Ausstellung und zu den Veranstaltungen ist frei.
Ausführliche Informationen zur Ausstellung, Öffnungszeiten und Barrierefreiheit unter www.muenchen.de/kunstarkaden.