Das Filmfestival „Kino Asyl“feiert von 24. bis 29. November sein zehnjähriges Jubiläum. Es wird kuratiert von jungen Erwachsenen mit Fluchterfahrung und präsentiert ausgewählte Dokumentar-, Spiel- und Experimentalfilme aus ihren Heimatländern. Eröffnet und gefeiert wird das Festivaljubiläum am Sonntag, 24. November, um 17 Uhr in den Münchner Kammerspielen mit einem Grußwort von Kulturreferent Anton Biebl. Zur Eröffnung wird eine Auswahl an Kurzfilmen gezeigt, begleitet von einer Ausstellung. Weitere Aufführungsorte sind das Kunstlabor 2, das NS-Dokumentationszentrum, der Gasteig HP8, die Hochschule für Fernsehen und Film und das Bellevue di Monaco.
Im Rahmen des Festivals werden am Dienstag, 26. November, 18.30 Uhr, vier Filme im Gasteig HP8, Hans-Preißinger-Straße 8, präsentiert. Sie werden vorgestellt von jungen Menschen mit Fluchterfahrung, die im Anschluss an die Vorführungen für Publikumsgespräche zur Verfügung stehen. Der Film „An unserer Stelle“ dokumentiert die Begegnung ukrainischer Freunde, deren Wege sich trennen: an die Front und auf die Flucht ins Ausland. „Inside the Box“ erzählt von den Erfahrungen Geflüchteter, die versuchen, in Deutschland ihren Weg zu finden. Der Film „Servus Habibi“ porträtiert die Schwierigkeiten und Chancen des Ankommens in Deutschland. Und „Bobi Wine: The people’s president“ zeigt den Aufstieg eines Popstars, der Ugandas brutale Diktatur beenden will.
Weitere Informationen und das komplette Programm finden sich online unter kinoasyl.de. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Infos zur Barrierefreiheit unter www.gasteig.de/barrierefreiheit. (Siehe auch unter Terminhinweise)