Das Baureferat gräbt ab Dienstag, 3. Dezember, im Bereich der Weideninsel die dort angelagerte große Kiesbank ab. Der Kies wird zum Teil in die Große Isar direkt neben der Weideninsel geschoben und in die Kleine Isar nördlich der Reichenbachbrücke eingebracht. Auch die Ufer in der Nähe der Weideninsel, woher die Isar in den letzten Monaten den Kies abgetragen hat, sowie die Hochwasserschäden an den Wegen und Hochwasserwiesen werden mit dem Kies aus dem Seitenarm wieder befüllt. Durch die Arbeiten wird der Seitenarm wieder seine ursprüngliche Tiefe von bis zu 1,50 Meter erhalten. Aus eigener Kraft kann die Isar dann die weitere Gestaltung übernehmen und den verbrachten Kies sowie den Seitenarm mit der Zeit modellieren. Die Arbeiten sind mit der Wasserrechtsbehörde, der Naturschutzbehörde, der Fischerei sowie dem Wasserwirtschaftsamt abgestimmt.
Bei den vergangenen Hochwasserereignissen, insbesondere in diesem Jahr, wurde im Bereich der Weideninsel eine so große Kiesbank abgelagert, dass der Seitenarm zu verlanden droht und damit der Hochwasserschutz nicht mehr ausreichend gewährleistet wäre. Durch die Mobilisierung des Kieses kann die Isar diesen wieder selbsttätig weitertransportieren. Dadurch entstehen ökologisch wertvolle Lebensräume und Laichplätze für die Lebewesen in der Isar.