Durchschnittlich über elf Liter Restmüll pro Woche haben die teilnehmenden Haushalte jeweils während der NOwasteVEMBER-Challenge im November nach eigenen Angaben eingespart – ein Drittel des wöchentlichen Müllaufkommens von 32,3 Liter pro Haushalt. Damit hat die Restmülltonne den Gürtel wirklich enger geschnallt. Zur Haushaltschallenge der Zero Waste-Fachstelle (ZWFS) hatten sich rund 400 Münchner*innen angemeldet und damit das Ziel unterstützt, München zur Zero Waste City zu machen. Vier Wochen lang wurde so viel Müll wie möglich vermieden.
Unter allen fleißigen Müllsparer*innen wurde jetzt bei einem Empfang im Alten Rathaus von Bürgermeisterin Verena Dietl und Kommunalreferentin Kristina Frank das Preisgeld von zehn Mal 250 Euro verlost. Dabei wurden die besten Tipps ausgetauscht: Großpackungen kaufen, Stofftaschentücher und Stoffpads benutzen oder auch die „Eat-me-first-box“ im Kühlschrank, in der alle Lebensmittel kurz vor dem Ablaufdatum landen.
Ausgelobt wurden die Preise von der ZWFS im Kommunalreferat. Die referatsübergreifend besetzte Stelle koordiniert die stadtweite Umsetzung der ambitionierten Zero Waste-Maßnahmen. Diese sollen dazu führen, dass München bis 2035 ganze 35 Prozent weniger Restmüll produziert. Bürgermeisterin Verena Dietl: „Einen Bewusstseinswandel anzustoßen – das ist uns mit dem Wettbewerb gelungen. 75 Prozent der Teilnehmenden haben angegeben, dass sie bei sich eine nachhaltige Verhaltensänderung festgestellt haben. Jeder kann seinen kleinen Beitrag leisten, und ich verspreche, dass auch wir als Stadt München alles tun werden, um unsere Müllmengen zu reduzieren. Nur gemeinsam können wir unsere Zero Waste-Ziele erreichen.“
Kommunalreferentin Kristina Frank: „Herzlichen Glückwunsch an alle Müllsparerinnen und Müllsparer. Denn sie haben erlebt, dass es mit ein paar Kniffen, ein bisschen Organisation und etwas Disziplin gar nicht so schwer fallen muss, Abfall einzusparen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel. Etliche wertvolle Impulse wurden an uns als Stadt zurückgespielt, wie wir unterstützen können. Deswegen freue ich mich, ankündigen zu dürfen, dass es auch dieses Jahr eine Challenge geben wird.“
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Bürgermeisterin Verena Dietl und Kommunalreferentin Kristina Frank mit den Preisträger*in- nen (Foto: Kommunalreferat)