Das NS-Dokumentationszentrum, Max-Mannheimer-Platz 1, lädt am Mittwoch, 7. Februar, 17 Uhr, zum Rundgang „Die Verfolgung von LGBTIQ* in der NS-Zeit“ ein. Die Veranstaltung ist Teil des Erinnerungsprojekts „Die Rückkehr der Namen“ des Bayerischen Rundfunks. Mit dem Rundgang durch die historische Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“ will das NS-Dokumentationszentrum interessierte Bürger*innen bei ihren Recherchen unterstützen und ihnen einen Überblick geben, welche Auswirkungen die schrittweise Ausgrenzung, Entrechtung und Verfolgung auf das Leben von Menschen hatten, die aus der nationalsozialistischen „Volksgemeinschaft“ausgeschlossen wurden. Im Anschluss an den Rundgang wird das Lernforum vorgestellt, das mit seinen analogen und digitalen Angeboten Möglichkeiten zur vertiefenden selbstständigen Recherche bietet.
Für Menschen, die im Rahmen des BR-Projekts „Die Rückkehr der Namen“ eine Patenschaft für eine in der NS-Zeit verfolgte Person übernommen haben, und alle anderen Interessierten bietet das NS-Dokumentationszentrum im Februar und März eine Reihe von Rundgängen an, die sich schwerpunktmäßig mit jeweils einer Opfergruppe auseinandersetzen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung unter nsdoku/programm.