Zwei Spiele auf Münchner Boden gab es bereits, nun sollen weitere folgen: Die Vollversammlung der Stadtrats hat jetzt in ihrer letzten Sitzung des Jahres einer Bewerbung um die Austragung von NFL-Spielen zugestimmt. Konkret geht es um zwei Spiele im Zeitraum 2026 bis 2029. Mit dem Beschluss ist das Referat für Bildung und Sport nun beauftragt, die entsprechenden Bewerbungsschritte bei der NFL einzuleiten und die Verhandlungen voranzutreiben. Neben der Bewerbung als Host City sieht der Beschluss auch weiterhin die Unterstützung von Football bzw. Flag Football im Breiten- und Schulsport vor.
Bürgermeisterin Verena Dietl: „Die NFL und München, das passt einfach zusammen. Wir waren die erste Stadt in Deutschland, die ein Spiel der Regular Season ausgetragen hat, und auch das Spiel dieses Jahr im November war wieder ein großer Erfolg. Ich würde mich freuen, wenn wir auch in den kommenden Jahren wieder die größte Liga der Welt hier begrüßen dürfen und damit den Ruf von München als Sportstadt weiter festigen.“
Sportreferent Florian Kraus: „Spitzensport und Breitensport gehen Hand in Hand. Wir sind die erste Kommune, die bereits jetzt groß in den breitensportlichen Bereich von American Football und der kontaktlosen Vari- ante ‚Flag‘ investiert. Mit der Eröffnung des ersten Flag Football-Feldes am Sportcampus Riem haben wir bereits ein starkes Zeichen für die Förderung gesetzt.“
Neben den messbaren wirtschaftlichen Erfolgen der beiden NFL-Spiele für München setzt die Ausrichtung von NFL-Spielen auch im breitensportlichen Bereich Maßstäbe für Großsportveranstaltungen, etwa durch das Flag-Football-Schulprogramm, bei dem jedes Jahr Sportlehrer*innen eine Fortbildung samt Equipment und Unterrichtsmaterial angeboten bekommen. Seit 2021 wurden so in München über 60 Lehrkräfte geschult. Mit Erfolg: Zuletzt gewannen Schüler*innen des Erasmus-Grasser-Gymnasiums die U12 NFL Flag-Meisterschaft in Berlin. Zudem konnten durch die organisierten Flag-Football-Turniere und die „Community Days“ im Rahmen der Trainingseinheiten der in München beteiligten Mannschaften insgesamt über 1.000 Kinder den Sport kennenlernen.