Am Sonntag, 25. Februar, 17 Uhr, stellen die Psycholog*innen Salek Kutschinski und Corinna Wernz im Filmmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, den Spielfilm „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ von Philip Kaufman vor. Der Film basiert auf der Romanvorlage von Milan Kundera. Gezeigt wird die englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Selten wird ein bedeutender Roman von seiner Verfilmung noch übertroffen. Viel poetischer und weniger belehrend als Kunderas Bestseller aus dem Jahr 1984 erfährt der heiter-melancholisch stimmende Film im Lichte der Suche nach neuen Beziehungsformen eine unerwartete Aktualisierung. Seitensprünge, offene Beziehungen, Polyamorie – geht das? Die private Suche nach Lebens- und Beziehungsglück ist eingebettet in die ebenfalls turbulente Zeit des Prager Frühlings, als eine politische Neuorientierung zur Überwindung des erstarrten Stalinismus versucht wurde.
Der Eintritt kostet 5 Euro beziehungsweise 4 Euro bei Mitgliedschaft im Förderverein MFZ. Der Kartenvorverkauf ist online unter http://www.muenchner-stadtmuseum.de/shop/tickets oder an der Abendkasse möglich, die 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn öffnet. Es gibt keine Reservierungen. Das Kino des Filmmuseums ist rollstuhlgerecht zugänglich und mit einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte ausgestattet.