In der nächsten Ausgabe der Reihe „Open Scene“ des Münchner Filmmuseums, St.-Jakob-Platz 1, am Donnerstag, 14. März, 19 Uhr, ist der Münchner Dokumentarfilmer Bertram Verhaag zu Gast, der am 1. März seinen 80. Geburtstag feierte. Er stellt seinen unter anderem durch Crowdfunding produzierten Dokumentarfilm „Und es geht doch... Agrarwende JETZT!“ Alternativen zur konventionellen Landwirtschaft vor und zeigt eine zirka 45-minütige Collage aus Produktionen der Firma denkmal-film, die er 1976 gemeinsam mit Claus Strigel gründete. Als Produzent, Autor und Regisseur sieht sich Verhaag ausschließlich politischen, umwelt- und sozialpolitischen Themen verpflichtet.
Ist eine profitable Landwirtschaft nur dann möglich, wenn man Massentierhaltung betreibt, chemischen Dünger benutzt und Raubbau an der Natur betreibt? Dass es auch anders geht, zeigen Rudolf Bühler und die Bauern im Einflussgebiet der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall (BESH). Hier gibt es saubere Flüsse, saftige Wiesen, auf denen die Kühe grasen, und Schweine, die auf den Weiden im Boden wühlen dürfen. Die Bauern haben – trotzdem – ein geregeltes Einkommen und sind in der Lage, ihre Lebensmittel ohne Einsatz von Tierquälerei oder Medikamenten anbieten zu können. Der Filmemacher Bertram Verhaag hat Rudolf Bühler und andere Landwirt*innen besucht, hat mit ihnen, aber auch mit ihren Gegnern gesprochen.
Der Eintritt kostet 5 Euro beziehungsweise 4 Euro bei Mitgliedschaft im Förderverein MFZ. Der Kartenvorverkauf ist sieben Tage im Voraus online oder an der Abendkasse möglich, die 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn öffnet. Es gibt keine Reservierungen. Das Kino des Filmmuseums ist rollstuhlgerecht zugänglich und mit einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte ausgestattet.