Das Jüdische Museum München, St.-Jakobs-Platz 16, lädt am Donnerstag, 21. März, um 19 Uhr zum Vortrag „Menschenwürde für alle“ von Rabbinerin Professorin Dr. Elisa Klapheck ein.
Aus der Hebräischen Bibel stammt die Vorstellung von der Gottesebenbildlichkeit aller Menschen. In der jüdisch-christlichen Tradition präfiguriert sie die Idee der Menschenwürde. Die jüdische Religion hat die Menschenwürde als ein religiöses Rechtsgut aufgefasst und damit in ihr im wahrsten Sinne des Wortes ein Menschenrecht erkannt. Der Vortrag geht auf das jüdische Spannungsverhältnis zwischen der Menschenwürde im modernen Recht und im überlieferten religiösen Recht ein.
Elisa Klapheck ist liberale Rabbinerin in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt sowie Professorin für Jüdische Studien an der Universität Paderborn. Klapheck tritt für eine neue Wertschätzung der politischen Tradition des Judentums und damit für eine neue Verhältnisbestimmung zwischen Politik und Religion ein.
Eine Veranstaltung der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom in Kooperation mit dem Fachbereich Dialog der Religionen des Erzbischöflichen Ordinariats der Erzdiözese München und Freising, der Evangelischen Stadtakademie München und dem Jüdischen Museum München im Rahmen der der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2024.
Der Zugang zu den Veranstaltungs- und Ausstellungsflächen ist barrierefrei. Weitere Informationen und Anmeldung unter https://go.muenchen.de/menschenwuerde-fuer-alle.