Im Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, findet am Montag, 25. März, 19 Uhr, die Lesung „Im Krieg. Zwei illustrierte Tagebücher aus Kiew und St. Petersburg“ mit der Illustratorin und Autorin Nora Krug sowie Dr. Mirjam Zadoff, Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München, statt. Die Lesung ist eine Kooperation des NS-Dokumentationszentrums und des Literaturhauses in der Reihe „Unsere Zeit verstehen“. Wenige Tage nach der russischen Invasion der Ukraine hat Nora Krug Kontakt aufgenommen zu einer ukrainischen Journalistin in Kyiv und einem russischen Künstler in Sankt Petersburg, die ihr in wöchentlichen Gesprächen berichten, was der Krieg für sie bedeutet. Wie sie mit ihren Kindern darüber sprechen, mit Freunden und Fremden, ob sie arbeiten können und wie sie leben. Was es heißt, wenn die Heimat zerstört wird. Und wie es sich anfühlt, wenn sie einem genommen wird, weil die eigenen Überzeugungen nicht mit dem Krieg, den das Heimatland führt, vereinbar sind. Tickets für die Lesung (15 Euro beziehungsweise 10 Euro ermäßigt) sind unter literaturhaus-muenchen.reservix.de erhältlich.