Anlässlich des Hitzeaktionstags am 4. Juni weist das Gesundheitsreferat auf die wachsenden Gesundheitsrisiken durch den Klimawandel hin. Der Aktionstag soll das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Anpassungsmaßnahmen schärfen und die Bevölkerung dazu ermutigen, sich aktiv um ihren eigenen und den Schutz von vulnerablen Menschen in ihrer Umgebung, beispielsweise Kindern oder Schwangeren, zu kümmern. Hitzebelastung beansprucht den Organismus des Menschen in besonderer Weise und kann zu vielfältigen gesundheitlichen Problemen führen. Diese werden häufig noch verstärkt durch eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme. Besondere Vorsicht ist vor allem geboten beim Auftreten von Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen, Schwindel, Überhitzung oder einem erhöhten Schwäche- und Erschöpfungsgefühl.
Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek: „Hitze stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit dar, insbesondere für Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen. Es ist deshalb wichtig, dass wir aufmerksam sind und für uns und unsere Mitmenschen sorgen.“ Das Gesundheitsreferat hat ein umfangreiches Maßnahmenkonzept entwickelt, um die Bevölkerung zu unterstützen. Dazu gehört auch die Bereitstellung einer Karte mit kühleren Orten in der Stadt. Die Stadt München appelliert an alle Bürger*innen, die Gefahren durch Hitze ernst zu nehmen und sich über die bereitgestellten Hitzetipps online auf http://www.muenchen.de/hitze zu informieren.