Angesichts der sehr schwierigen Situation im Nahen Osten haben die Religionsgemeinschaften in München auf einer von Marian Offman, Beauftragter der Landeshauptstadt für den interreligiösen Dialog, einberufenen Versammlung im Rathaus am 2. Juni einmütig eine gemeinsame Erklärung formuliert, die folgenden Wortlaut hat:
„Es gibt unterschiedliche Perspektiven auf den Konflikt in Israel/Palästina. Uns eint jedoch in München die Betroffenheit, die Sorge um das maßlose Leid der Geiseln und Opfer des Massakers am 7. Oktober 2023 und das maßlose Leid der unschuldigen Opfer im Gazastreifen. Wir hoffen auf ein Ende dieses Leids und auf tragfähige Perspektiven für eine friedliche Zukunft für alle. Dafür beten wir und wollen in Gesprächen aufeinander zugehen.
Diese Botschaft ist im Besonderen von den Religionsgemeinschaften in den Schulen zu verbreiten. Sie basiert auf der Münchner Charta der Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften.“