Am Samstag, 28. Juni, lädt das Jüdische Museum München von 13.30 bis 14.30 Uhr zu einem Rundgang durch die aktuelle Ausstellung „Die Dritte Generation. Der Holocaust im familiären Gedächtnis“ mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache ein.
80 Jahre nach dem Holocaust setzt sich die Ausstellung „Die Dritte Generation. Der Holocaust im familiären Gedächtnis“ mit der Frage transgenerationaler Traumata und dem emotionalen Erbe der Überlebenden auseinander. Ihre Geschichten, aber auch ihre Traumata haben sie an ihre Kinder und Enkelkinder weitergegeben. Während die Zweite Generation mit den psychischen und physischen Verletzungen ihrer Eltern aufwuchs, blickt die Dritte Generation aus einer größeren zeitlichen Distanz auf die Familiengeschichte, in der Erinnerung und Schweigen, Familienmythen und -geheimnisse, erdrückendes oder fehlendes Familienerbe allgegenwärtig sind. Der Zugang zu den Ausstellungsflächen ist barrierefrei.
Weitere Infos und Anmeldung unter http://www.juedisches-museum-muenchen.de/kalender/details/die-dritte-generation-3.