Die Siedlung der Münchner Wohnen südwestlich des Karl-Preis-Platzes wird im Rahmen des integrierten Quartiersansatzes zum klimaneutralen und klimaresilienten Quartier mit Vorbildcharakter entwickelt. Dabei soll der Bestand erhalten und energetisch modernisiert werden sowie sozialer und bezahlbarer Wohnraum durch Aufstockungen, An- und Neubauten geschaffen werden. Nun steht das Ergebnis des von der Münchner Wohnen ausgelobten Realisierungswettbewerbs für das Klimaquartier Ramersdorf fest.
Am Mittwoch, 16. Juli, um 18.30 Uhr eröffnet Stadtbaurätin Professorin Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk die Ausstellung, in der die prämierten Wettbewerbsarbeiten gezeigt werden. Die Ergebnisse können dann von 17. Juli bis 7. August im Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Blumenstraße 28b, in den Räumen 017 und 018 betrachtet werden. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr. Die Ausstellungsräume sind rollstuhlgerecht zugänglich, eine barrierefreie Toilette ist vorhanden. Der Großteil der Siedlung wurde von 1949 bis 1950 zur Unterbringung von Angehörigen der amerikanischen Luftwaffe errichtet und ist durch eine drei- bis sechsgeschossige Zeilenbebauung geprägt. Die Wettbewerbsaufgabe bestand darin, zusätzlichen Wohnraum bei größtmöglichem Erhalt des Gebäude- und Baumbestands sowie eine neue Quartiersmitte zu schaffen. Es galt, neue Angebote wie Nahversorgungseinrichtungen, einen Quartierstreff, eine Kindertagesstätte und einen Mobility Hub zu integrieren. Zudem sollte ein Freiraumkonzept für das Gesamtquartier entwickelt werden. Die Grün- und Freiflächen sollen aufgewertet werden, um mehr Aufenthaltsqualität zu bieten. Im Fokus stand auch die Verbesserung der Klimaresilienz und Biodiversität.
Nähere Infos zur Ausstellung sind zu finden unter https://stadt.muenchen.de/events/wettbewerbsausstellung-klimaquartier-ramersdorf.html. Zum Projekt gibt es weiterführende Informationen unter muenchen.de/nachhaltige-stadtentwicklung.
(Siehe auch unter Terminhinweise)