Wie können in München dezentrale Kulturzentren zukunftsfähig gestaltet werden? Dieser Frage geht das Kulturreferat verstärkt nach. Hierfür wird die zuständige Abteilung für Stadtteilkultur durch das Programm „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“ der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Eine Jury wählte aus 280 eingereichten Anträgen aus 15 Bundesländern auch das Münchner Projekt „Übermorgen in der Dezentralen?! Kultur im Stadtraum“ des Kulturreferats aus. Die Stadt beschäftigt sich seit geraumer Zeit damit, wie die 35 Kulturzentren in München für die Zukunft fit gemacht und so noch mehr als bisher zu so genannten Dritten Orten werden können. Neben der finanziellen Unterstützung werden Impulse mitgegeben, wie Veränderung gelingen kann. Kulturreferent Marek Wiechers: „Gerade in herausfordernden Zeiten freuen wir uns sehr über die finanzielle und strukturelle Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes. Besonders interessant ist es, gemeinsam mit weiteren Kulturinstitutionen bundesweit Konzepte zu entwickeln, um Ressourcen in Kulturzentren bündeln und deren Betriebsstrukturen reformieren zu können. Dazu haben wir nun 18 Monate Zeit. Im Juli schließen wir unsere empirische Bestandsaufnahme ‚Die Stadtteilkultur zukunftsfähig gestalten‘ ab. Darauf aufbauend können wir nun die richtigen Schlüsse ziehen, damit unsere dezentralen Kulturzentren auch künftig offene Dritte Orte bleiben.“
Mehr Infos zum Programm und die vollständige Liste aller Geförderten unter www.uebermorgen-programm.de. Das Programm „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“ wird in Kooperation mit Bureau Ritter durchgeführt. Die Kulturstiftung des Bundes wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.